Die Energieetikette

Die Energieetikette

Die Effizienz der Gebäudehülle beschreibt die Qualität des Wärmeschutzes der Gebäudehülle. Diese beinhaltet die Wärmedämmung von Wand, Dach, Boden und die Qualität der Fenster. Letztere werden bezüglich ihres Wärmedämmvermögens, ihrer Dichtigkeit und des möglichen Sonnenenergiegewinns beurteilt. Ebenfalls einbezogen werden Wärmebrücken, wie zum Beispiel Balkone, und die Gebäudeform.

Die Effizienz der Gebäudehülle ist die wichtigste Grösse zur Beurteilung des Wärmebedarfs eines Gebäudes.

Die Gesamtenergieeffizienz

Die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes umfasst neben dem Heizwärmebedarf auch die Gebäudetechnik – sprich die Wärmeerzeugung inklusive Warmwasser – und den Elektrizitätsbedarf. Die eingesetzten Energieträger werden gewichtet: Der Einsatz erneuerbarer Energie und/oder einer Wärmepumpe führt zu einer besseren Bewertung.

Typische Merkmale der GEAK®-Klassen in der Energieetikette

 

Effizienz
der Gebäudehülle


Gesamtenergieeffizienz

A

Hervorragende Wärmedäm- mung, Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasungen.

Hocheffiziente Gebäudetechnik für die Wärmeerzeugung (Heizung und Warmwasser) und
die Beleuchtung. Ausgezeichnete Geräte. Einsatz erneuerbarer Energie.

B

Neubauten erreichen aufgrund der gesetzlichen Anforderungen die Kategorie B.

Neubaustandard bezüglich Gebäudehülle und Gebäude- technik. Einsatz erneuerbarer
Energie.

C

Altbauten mit umfassend erneuerter Gebäudehülle.

Umfassende Altbauerneuerung (Wärmedämmung und Gebäude-technik). Meistens mit Einsatz erneuerbarer Energie.

D

Nachträglich gut und umfassend gedämmter Altbau, jedoch mit verbleibenden Wärmebrücken.

Weitgehende Altbauerneuerung, jedoch mit deutlichen Lücken oder ohne den Einsatz von erneuerbarer Energie.

E

Altbauten mit erheblicher Verbesserung der Wärme-dämmung, inkl. neuer Wärme-schutzverglasung.

Teilerneuerte Altbauten, z.B. neue Wärmeerzeugung und evtl. neue Geräte und Beleuchtung.

F

Gebäude, die teilweise gedämmt sind.

Bauten mit höchstens teilweiser Sanierung, Einsatz einzelner neuer Komponenten oder Einsatz er- neuerbarer Energie.

G

Altbauten mit höchstens lück- enhafter oder mangelhafter nachträglicher Dämmung und grossem Erneuerungspotential.

Altbauten mit veralteter Anlagen-technik und ohne Einsatz erneuer- barer Energie, die ein grosses Verbesserungspotential aufweisen.